Bioshock
© Take-Two Interactive Software Inc.
Ich hab zwar erst gestern über Bioshock Infinite geschrieben, aber ich möchte heute etwas über den ersten Teil schreiben. Bioshock ist jetzt schon 6 Jahre alt, hat allerdings damals eindrucksvoll gezeigt, wie man eine Story über das Medium Videospiel aufbauen kann.
Hier geht es um die Unterwasserstadt Rapture, die atmosphärisch einfach dicht ist. Schon, wenn man dort ankommt liegt alles in Trümmern und nach und nach erfährt man, warum diese Utopia zerstört wurde.
Trotz des Alters ist Bioshock immer noch gut zu spielen: Die Kämpfe sind abwechslungsreich und machen einfach Spaß, doch noch viel wichtiger ist das, was zwischen den Zeilen passiert. Trotz vieler Kämpfe und mitunter sehr brutalen Szenen lässt das Spiel nie von der Story ab – im Gegenteil: Die Brutalität stärkt die Atmosphäre sogar noch.
Egal, ob ihr Bioshock Infinite schon gespielt habt, oder nicht: Bioshock solltet ihr unbedingt spielen, es bietet eine fast gänzlich andere Erfahrung, als Bioshock Infinite und mit dem Wissen aus Bioshock könnt ihr einige Dinge besser verstehen, die in Columbia geschehen – auch wenn es keinesfalls eine Vorraussetzung ist, um Infinite zu genießen.
